XLIII BOGOTA FILMFESTIVAL
20. bis 26. September 2026
DAS FESTIVAL
Das Bogota International Film Festival, organisiert von der kolumbianischen Organisation Corporación Bogocine, wurde 1984 gegründet, um die kolumbianische Filmproduktion anzuerkennen und zu belohnen. In seiner zweiten Ausgabe brachte das Festival nicht nur das kolumbianische Kino, sondern auch das Kino anderer Andenländer zusammen und zeichnete in den nachfolgenden Ausgaben Produktionen aus den Karibikinseln, Südamerika, Spanien, Frankreich, Afrika und der Pazifikküste aus.
Derzeit ist das Festival weltweit als relevante Plattform für neue Regisseure (mit nicht mehr als 3 veröffentlichten Spielfilmen) und Spielfilmdebüts anerkannt. Renommierte Filmemacher wie Pedro Almodovar, Bong Joon-Ho, Isabel Coixet, Alejandro Gonzálea Iñárritu und Rodrigo García wurden im Laufe der Geschichte des Festivals für ihre jeweiligen frühen Filme ausgezeichnet.
DER WETTBEWERB
Das Festival zeichnet den besten internationalen Debütfilm mit dem Pre-Columbian Circle Award in den Kategorien Gold, Silber und Bronze sowie mit dem Pre-Columbian Golden Circle für den besten Debütfilmregisseur aus. Auf nationaler Ebene wird der Pre-Columbian Golden Circle jeweils für den besten kolumbianischen Spiel- und Kurzfilm verliehen. Das Festival vergibt auch Preise für kolumbianische oder internationale Dokumentarfilme in drei verschiedenen Kategorien: bester Dokumentarfilm mit sozialen Themen, bester Dokumentarfilm mit Schwerpunkt Umwelt und bester Dokumentarfilm mit Schwerpunkt Kunst.
SEITENLEISTEN:
Das Festival bietet nicht wettbewerbsfähige Sektionen für Animationsfilme, Spielfilme mit heiligem Thema, internationale Kurzfilme und Filme für Kinder.
SONDERPREIS
Jedes Jahr kann einer Person oder Organisation eine Anerkennung für ihren Beitrag zur Filmindustrie auf nationaler und/oder internationaler Ebene verliehen werden.
ANDERE VERANSTALTUNGEN
Das Festival lädt auch Regisseure mit einem breiteren Werdegang (mehr als 3 veröffentlichte Filme) zu retrospektiven Vorführungen ein und zeigt je nach den Schwerpunkten und Interessen des jeweiligen Jahres weitere parallele Sektionen, wie z. B. Vorführungen zeitgenössischer Filme, Sondervorführungen von Filmfestivals aller Länder und Vorführungen klassischer Filme.